Studien zur Raumbeduftung / Luftbefeuchtung

In den letzten Jahren wurden eine Reihe wissenschaftlicher Studien zu den Themen „Raumbeduftung“ und „Luftbefeuchtung“ in Auftrag gegeben, die interessante Ergebnisse zutage gefördert haben und eindrucksvoll die Macht der Düfte dokumentieren. Neben der Schaffung einer angenehmen Atmosphäre zum Wohlfühlen und Entspannen, helfen bestimmte Duftstoffe auch bei der Reduzierung von Keimen und Staub in der Raumluft, übertünchen schlechte Gerüche, verbessern die Schlafqualität und schaffen Abhilfe bei trockenen Schleimhäuten, Stimmproblemen und trockenen Augen (in Kombination mit Wasser zur Befeuchtung der Luft). Zudem wirken sich Düfte auch positiv auf die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit des Menschen aus.

Raumbeduftung

Zum Thema „Raumbeduftung“ wurden Studien mit unterschiedlichen Schwerpunkten gemacht, die wir hier kurz vorstellen möchten:

Italienische Studie: Keimreduktion in der Raumluft mittels ätherischer Öle

In einer italienischen Pflegeeinrichtung mit 112 Betten untersuchte ein Forscherteam der Universität Mailand wie sich die Raumluft beim Einsatz Ätherischer Öle entwickelt. Dabei stellten sie anhand von mikrobiologischen Abstrichen auf unterschiedlichen Oberflächen fest, dass sich die Anzahl der Keime im Durchschnitt um 90 % senken ließ. Darüberhinaus konnte die Medikation von chemischen Arzneimitteln bei den Bewohnern (Antibiotika, Schleimlöser, Bronchodilatatoren und weitere Medikamente) drastisch reduziert werden. Außerdem wurden bei diesem Versuch keine unerwünschten Nebenwirkungen festgestellt.

Koreanische Studie: Verbesserung der Schlafqualität

Studien zur Raumbeduftung

In einer Studie an 60 Probanden, die in Schichtarbeit arbeiteten (Pflegebereich), konnte nachgewiesen werden, dass das Einatmen von bestimmten Duftstoffen (Ätherische Öle) mit Hilfe von Thermoduftsteinen zu einer Verbesserung der Schlafqualität führte. Dazu wurde bei der Hälfte der Teilnehmer 3 Tage lang vor dem Zubettgehen ein Aromastone neben das Bett gestellt (ca. 30 cm bis zum Kopfende) und sie mussten 3 Minuten lang einen Duft einatmen. Ergebnis: Bei den Probanden, die den Duft einatmeten, verbesserte sich Schlafqualität auffällig gut, was anhand bestimmter Skalen (Perceived QOS, Verran & Synder-Halpern) gemessen wurde. Mit einem Aktigraph (nicht-invasives Gerät) wurde zudem gemessen, wie oft die Testpersonen in der Nacht aus dem Schlaf erwachten. Vermutlich handelte es sich bei den eingesetzten Duftstoffen um Lavendel, römische Kamille oder Bitterorange.
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Österreichische Studie: Ätherische Öle zur Entkeimung der Luft

Die Anwendung ätherischer Öle als Antibiotika in der Humanmedizin, als Pflanzenschutzmittel, zum Schutz von Nahrung vor Verderb und gegen einzelne Bakterien und Pilze wurde schon von vielen Arbeitsgruppen mit positivem Ergebnis untersucht. In einer Studie der Universität Wien, die ätherische Öle umfassend untersuchte, konnte festgestellt werden, dass bestimmte Öle Keime in der Raumluft um bis zu 70% reduzieren können. Hierfür sind die enthaltenen Wirkstoffe Limonen und Carvon verantwortlich, wobei Limonen in der Luft zu Carvon oxidiert. Folgende Öle enthalten diese Wirkstoffe in größerer Konzentration:

  • Limonen: Campher, Dill, Kümmel, Koriander, Muskatnuss, Nerioli, Nadelbaum-Öle (u.a. Edeltanne, Kien, Fichtennadel), Orange, Pfefferminze, Pomeranzenschalen, Zitrone und sonstige Zitrus-Öle.
  • Carvon: Dill, Grüne Minze, Ingwergras, Krauseminze, Kümmel, Kuromoji und Mandarinenschalenöl.

Auf diese Weise lassen sich Ätherische Öle auch als natürliche Antibiotika, Antiseptika oder Desinfektionsmittel einsetzen und stellen eine gute Alternative zu chemischen Mitteln dar.

Deutsche Studie: Duftmarketing – Auswirkung von Düften auf das Kaufverhalten

In einer Studie der Forschungsgruppe Konsum & Verhalten an der Universität Paderborn unter Leitung von Prof. Dr. Anja Stöhr zum Duftmarketing wurde der Zusammenhang von Duftstoffen und dem menschlichen Verhalten beim Einkauf untersucht. Dazu wurden in einem Test die Verkaufsflächen gezielt beduftet und anschließend das Verhalten der Menschen beobachtet. Es fiel auf, dass die Kunden bei bedufteten Verkaufsflächen nicht nur länger im Geschäft verweilten (Anstieg der Verweildauer um 15,9%), sondern sich auch die Kaufbereitschaft bei den Testpersonen erhöhte (Anstieg um 14,8%). Ebenfalls wurde ein leichter Anstieg von Impulskäufen (+ 6%) bei den Probanden gemessen. Das Ergebnis dieser Untersuchung zeigt also, dass Duftstoffe eine Wirkung auf das Kaufverhalten ausüben.


Luftfeuchtigkeit

Studie zur Luftfeuchtigkeit / Luftbefeuchtung

Eine Studie zur Luftfeuchtigkeit des Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Kooperation mit der DRAABE Industrietechnik GmbH kam zu dem Ergebnis, dass die Luftfeuchtigkeit am Arbeitsplatz im Büro einen positiven Einfluss auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Menschen hat. Dabei wurden die Luftbefeuchter auf eine Mindestluftfeuchtigkeit von ca 40 % eingestellt, denen die Probanden in den Test-Büros über zwei Jahre lang ausgesetzt waren. Um einen direkten Vergleich zu erzielen, wurden die Befeuchtungsgeräte in regelmäßigen Abständen ein- und ausgestellt. Außerdem fanden über 50% der Befragten das Raumklima als angenehm erfrischend.
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Gesundheitliche Vorteile von Luftbefeuchtung

Die Studie zeigt, dass eine angemessene Befeuchtung der Raumluft für die Gesundheit des Menschen förderlich ist und zu einer Reduzierung von verschiedenen Beschwerden führt, die durch trockene Luft verursacht werden:

  • Laut wissenschaftlichen Studien ist eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit von mindestens 30% nötig, um die Austrocknung der Schleimhäute zu verhindern, die eine wichtige Schutz- und Selbstreinigungsfunktion des menschlichen Körpers erfüllen. Die Studie belegt hier, dass in Büros mit Luftbefeuchtung Beschwerden mit ausgetrockneten Schleimhäuten um ca. 35 Prozent gesenkt werden konnten.
  • Bei Menschen mit Stimmproblemen wird sogar eine Mindestluftfeuchtigkeit von 40 % am Arbeitsplatz empfohlen, um Stimmerkrankungen vorzubeugen.
  • Das Ergebnis der Studie zeigt, dass in Büroräumen ohne Luftbefeuchtung etwa 11% der Menschen häufiger an Stimmproblemen (Symptome wie u.a. Heiserkeit, Rachen-Trockenheit oder Schluckzwang) leidet als wie in mit Luftbefeuchtern ausgestatteten Büros.
  • Auch bei dem häufig auftretenden Phänomen der trockenen Augen aufgrund von Computerbelastung und trockener Luft konnte eine erhebliche Verbesserung der Beschwerden bei den Probanden mittels Luftbefeuchtung erzielt werden: So ließen sich die Augen-Beschwerden (u.a. Brennen, Jucken, verschwommenes Sehen oder Kopfschmerzen) bei rund 18% der Testpersonen senken.
Fazit der Studie: Somit wirkt sich der Einsatz von Luftbefeuchtungssystemen in mehreren Hinsichten positiv auf die Gesundheit der Menschen aus.
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