Ratgeber fürs Räuchern …


In unserem Räucherwerk-Ratgeber bieten wir u. a. eine Übersicht zu Ursprung und Geschichte des Räucherns. Darüberhinaus gibt es einige Rezepte für Räuchermischungen und Anleitungen zur richtigen Verwendung von Räucherwerk.

Werbung

Der Prozess des Räucherns ist eine allmähliche Verbrennung von aromatischen Pflanzenteilen (z. B. Harz, Wurzel, Blatt, Rinde, Knospe, Blüte oder Samen) über einer Wärmequelle (z. B. glühende Holzkohle, Metallsieb über einem Teelicht). Hierbei verglüht der entsprechende Räucherstoff langsam und setzt verschiedene Düfte bzw. Aromen frei. In den durch das Verbrennen der Räucherpflanzen freigewordenen Duftstoffe befinden sich die auf den menschlichen Körper und Geist wirksamen Inhaltsstoffe des Räucherwerks. Das Element Feuer strahlt hierbei Licht und Wärme aus, was Entspannung und Ruhe vermittelt.

Das Räuchern wird häufig für folgende Zwecke eingesetzt:

Qualmende Räucherpfanne

  • negative Energie neutralisieren
  • Orte und Räume (Häuser, Wohnungen) reinigen
  • positive Atmosphäre schaffen
  • Geister vertreiben
  • zur Desinfizierung
  • Gott zu Ehren räuchern
  • edlen Duft erzeugen
  • gegen Stress, Ängste & Depressionen
  • als Wellness- und Entspannungsmittel
  • gegen Schlafstörungen und für gute Träume
  • Heilung von Erkältungs- und Atemwegserkrankungen

Angebot
Früher hatten die Menschen die mystische Vorstellung, dass mit dem Verbrennen aromatischer Hölzer und Gummiharze ihre Gebete und Bitten durch den Rauch dieser duftenden Schätze schneller zu den Göttern getragen und diese wohlgefällig stimmen würde. Egal, ob im Tempel von Memphis, Jerusalem oder auf den Altären von Zoroaster, Baal und anderen Gottheiten, überall vebrannte man wohlduftendes Räucherwerk. Dabei ist interessant, dass sich das Wort „Parfum“ aus „per“ (durch) und „fumum“ (Rauch) zusammensetzt und „durch den Rauch“ heißt, was ein ethymologischer Hinweis auf den Ursprung von Düften ist. Am Anfang stand also das Räuchern, das quasi von Natur aus über Ritualcharakter verfügt.

Tipp zum Räuchern:

Beim Räuchern sollten nicht zuviel verschiedene Düfte auf einmal eingesetzt werden. Stattdessen ist auf längere Pausen zu achten, damit die Düfte genügend Zeit haben sich auch entsprechend im Raum voll zu entfalten. Ein kurzes Lüften des Raumes kann hierbei als Unterstützung sehr sinnvoll sein.
Möchte man nacheinander unterschiedliche Räucherstoffe bzw. Räuchermischungen auf Kohle verbrennen, so empfiehlt es sich nach jeder „Räuchereinheit“ die verkohlten Reste mit Hilfe eines Löffelchens vom glühenden Kohlestück zu kratzen und erst anschließend das neue Räucherwerk aufzulegen.

Laß Dich von unserem Ratgeber inspirieren!

Werbung

Zurück zur Startseite

 

Quelle:

  • Rimmel Eugene: Magie der Düfte. Die klassische Geschichte des Parfüms; Stuttgart 1993, S. 22-23.