Räuchersand (Sand) & Asche


Was ist Räuchersand?

Als Räuchersand wird besonders feiner Sand, Kies oder Asche bezeichnet, der als Grundlage beim Räuchern mit Holzkohle in Räuchergefäßen verwendet wird.

Werbung

Sand als Grundlage beim Räuchern

Sand fürs Räuchern

Der Sand als Unterschicht sorgt für eine gute Belüftung der Räucherkohle von unten und damit für ein gleichmäßiges Abbrennen der Kohlen. Gleichzeitig hat der Räuchersand den Vorteil, dass er hervorragend die Hitze absorbiert, die durch die glühende Kohle entsteht. Außerdem verhindert er, dass klebrige Balsame oder Harze das Räuchergefäß verkleben. Bevor die glühende Kohle in das Räuchergefäß gelegt wird, sollte also zuerst dessen Boden mit feinem Sand ausgefüllt werden (eine Schicht von etwa 2 – 3 cm). Als Sand eignet sich Meeressand, Quarzsand aus dem Baumarkt oder Vogelsand.

Aber nicht nur als Grundlage für das Räuchern mit Holzkohle eignet sich der Sand, sondern auch als Basis zum Abbrennen von Räucherkerzchen oder Räucherstäbchen. Letztere sollten dabei etwas tiefer in den Sand gesteckt werden, damit sie nicht umfallen.

Tipp! Der Räuchersand sollte am Besten in einem trockenen und geschlossenem Gefäß gelagert werden.

Asche als Basis in Räuchergefäßen

Räucherasche – Räucherzubehör

Alternativ zum Sand kann aber auch pulverisierte, feingesiebte Holzasche verwendet werden. Hierbei ist dann aber beim Anfächern der Kohle etwas Vorsicht geboten, da die Asche sehr leicht aufzuwirbeln ist. Besonders in Japan ist der Einsatz von feiner Reisstrohasche als Gundlage beim Räuchern weit verbreitet.

 

Zurück zum Räucherzubehör

 

Quellen:

  • Fischer-Rizzi, Susanne: Botschaft an den Himmel. Anwendung, Wirkung und Geschichten von duftendem Räucherwerk; München 1996, S. 23, 192.
  • Huber, Franz X.J./ Schmidt, Anja: Weihrauch, Styrax, Sandelholz. Das Erlebnisbuch des Räucherwerks; Bern – München – Wien 1999, S. 76f.
  • Wollner, Fred: Räucherwerk und Rituale. Die vergessene Kunst des Räucherns; Waltenhofen/Hegge 1992, S. 103.