Räuchertonne

Eine Art unter den Räucheröfen, die sich großer Beliebtheit erfreut, ist die Räuchertonne. Diese wurde früher aus Massivholz hergestellt, ist im Handel heutzutage aber zumeist aus Materialien wie Edelstahl, lackiertes Stahlblech oder verzinktes Stahlblech zu finden. Dabei gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Räuchertonnen in verschiedenen Größen und Varianten (z.B. Teleskop-Räuchertonnen).

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Was sind Räuchertonnen?

Räuchertonne

Bei der Räuchertonne handelt es sich um einen seiner Form nach schmalen und hohen Räucherofen, der aufgrund seiner Bauweise über eine gute Luftzirkulation verfügt und sich deshalb hervorragend fürs Kalträuchern eignet. Räuchertonnen verfügen zumeist ein leichtes Gewicht und lassen sich gut unterwegs einsetzen (z. B. beim Angeln oder Camping).

Womit wird eine Räuchertonne betrieben?

Die klassische Heizmethode von Räuchertonnen ist Holz. Mittlerweile ist aber auch Gas eine beliebte Form zur Beheizung geworden.

Was ist beim Kauf zu beachten?

  • Beim Erwerb einer Räuchertonne gilt es einige Dinge zu beachten, damit am Ende ein vernünftiges Räucherergebnis erzielt werden kann:
    Achte auf die Art des Materials, aus dem die Räuchertonne gefertigt ist: Sehr gut eignet sich Edelstahl aufgrund seiner hervorragenden Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit bei verschiedenen Witterungenverhältnissen.
  • Wenn Du Kalträuchern möchtest, solltest Du ein Modell von mindestens einem Meter Höhe wählen.
  • Wenn Du vorhast große Mengen an Räuchergut zu räuchern, solltest Du eine Tonne mit viel Fassungsvermögen nehmen.

Ausstattung

Die meisten Räuchertonnen bestehen im Inneren aus folgenden Teilen:

  • mehrere Ebenen auf, mit Vorrichtungen zum Aufhängen oder Auflegen des Räucherguts
  • Rost
  • Gitterkorb bzw. Fischkorb
  • Räucherhaken
  • Sicherheitsabdeckung aus Metall (damit kein Fett auf Räuchermehl tropfen kann)
  • Räuchermehlkasten
  • Glutkasten
  • manche Geräte verfügen über eine integrierte Wasserschale
  • Luftzufuhrregler (meistens auch im Deckel integriert)
  • evtl. Thermometer

Anleitung – Räuchervorgang

Beim Heißräuchern wird die Räuchertonne zuerst bei auf 100°C vorgeheizt und anschließend der Rost mit dem Räuchergut in die Tonne eingehängt. Danach beginnt der Vorgang des Garens, der je nach Art des Räuchergutes eine unterschiedliche Temperatur und Dauer aufweist.

Im Anschluss daran kommt dann der eigentliche Räucherprozess:

  1. Zuerst werden die Räucherspäne in den Glutkasten gelegt und leicht fest gedrückt. Die Dosierung des Mehls ist entsprechend von Dauer und Temperatur des Räuchervorgangs sowie von Art und Menge des zu räuchernden Gutes abhängig.
  2. Anschließend werden die Späne entzündet und zum Glühen gebracht (z. B. mit Gasbrenner oder Holzkohle) .
  3. Sobald das Räuchermehl glimmt, wird der Räuchermehlkasten in die Tonne geschoben.
  4. Das Räuchergut wird in die Tonne gehangen oder gelegt (Achtung! Das Gut darf dabei nicht die Innenwände oder sich gegenseitig berühren) und danach die Tür geschlossen.
  5. Jetzt wird der Rauchschieber entsprechend so eingestellt, dass Rauch auch nach unten entweichen kann.
  6. Während des Räucherns gilt es regelmäßig die Temperatur zu kontrollieren und evtl. zu regulieren.
  7. Zeitweise Räuchermehl nachfüllen, um den Räuchervorgang aufrecht zu erhalten.
  8. Wenn die vorgegebene Räucherzeit (je nach Räuchergut verschieden) abgelaufen ist, wird das Räuchergut aus dem Schrank entnommen. (Beim Kalträuchern sind mehrere Räuchergänge notwendig.)
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