Robinie (robinia pseudoacacia)

Die Robinie (robinia pseudoacacia), auch Gemeiner Schotendorn, Gewöhnliche Robinie, Falsche Akazie, Scheinakazie, Silberregen oder Weiße Robinie genannt, ist ein sommergrüner Laubbaum aus Familie der Hülsenfrüchtler (fabaceae). Ihre eigentliche Heimat ist Nordamerika, wobei sie heutzutage aber überall in Europa verbreitet ist. Der Baum kann eine Wuchshöhe von bis zu 20 Metern erreichen.

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Die Robinie wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts durch Jean Robin in Europa eingeführt, der den Baum von Virginia nach Paris mitbrachte.

Robinie räuchern – Bedeutung als Räucherwerk

Beim Räuchern verbreitet das getrocknete und zerkleinerte Holz der Robinie einen würzig-holzigen Duft.
Vorsicht! Die ganze Pflanze gilt als stark giftig, besonders aber die Rinde und die Früchte. Eine Einnahme führt in der Regel zu Erbrechen, Schlafsucht, Mydriasis, krampfhafte Zuckungen bis hin zum Tod führen.

Weitere Verwendungszwecke

Robinie – Räucherpflanze

  • Die Robinie ist ein beliebter Zierbaum für Alleen, Gärten und Parks. In Europa galt sie anfangs als exotisches Ziergehölz in Parks.
  • Aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit hinsichtlich der Anforderungen an den Boden ist sie eine beliebte Baumart in der Forstwirtschaft. Dort kommt sie in der Wiederaufforstung von zerstörten Wäldern sowie zur Verhinderung von Bodenerosion zum Einsatz.
  • Zudem findet das biegsame, harte und widerstandsfähige Holz von Robinien in verschiedenen Bereichen Verwendung, wie u. a. als Grubenholz, im Möbel- und Schiffsbau, als Schwellenholz, im traditionellen Bogenbau sowie in der Landwirtschaft.
  • Im Bergbau wurde das Holz in der Vergangenheit häufig zum Stützen der Stollen genutzt.
  • Schließlich zählt der Baum auch zu den Imkerpflanzen und aus dem Nektar der Blüten wird ein beliebter Honig, der so genannte „Akazienhonig“ gewonnen.

Übersicht der Räucherhölzer & Wurzeln