Kurkuma / Gelbwurzel (curcuma longa)

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Was ist Kurkuma / Gelbwurz ?

Kurkuma (Gelbwurz) als Räucherpflanze

Kurkuma (curcuma zedoaria, curcuma longa bzw. curcuma xanthorrhiza), auch als Curcuma, Gelbwurzel, Gelbwurz, Gelbsuchtswurz, Gilbwurtzel, Gilbwurzimber, Mülleringwer oder Turmarik bezeichnet, gehört zur Familie der Ingwergewächse (zingiberaceae) und gedeiht in Indien bis Südostasien. Bei ihr handelt es sich um eine krautige Pflanze, die bis zu einem Meter groß werden kann. Aus ihrer Wurzel können ganze Blattwälder wachsen, wobei schon ein einzelnes Blatt eine Länge von 1,20 Meter erreichen kann.

Kulturelle Bedeutung

Verwendet werden besonders die Wurzeln, deren aromatischer Geruch an Ingwer erinnert und im Geschmack scharf und würzig ist. In Indien wird Kurkuma schon seit mehr als 4.000 Jahren als Gewürz, Farbstoff, Volksmedizin sowie in Ritualen benutzt. Gelbwurz wird dort als heilige Pflanze verehrt. In Persien kam Kurkuma früher in Ritualen zur Anbetung der Sonne zum Einsatz. Ebenfalls gilt die Pflanze in hinduistischen Zeremonien als Symbol für die Sonne.

Kurkuma räuchern – Nutzung als Räucherwerk

Gelbwurzel / Kurkuma – Räucherpflanze

  • Räucherduft

  • Beim Verbrennen verbeitet die getrocknete und zerkleinerte Wurzel von Kurkuma einen würzigen Duft, mit einer leichten Ingwer-Note.

  • Wirkung

  • Der Rauch von Kurkuma hat eine beruhigende und entspannende Wirkung auf Körper und Geist.

  • Räuchermischungen

  • Kurkuma lässt sich gut pur räuchern, kann aber auch in Räuchermischungen zusammen mit anderen Räucherstoffen wie u.a. Jasmin (Blüten), Guggul (Harz), Patchouli oder Sandelholz kombinieren.

  • Traditionelle Verwendung

  • Gelbwurz dient als wichtige Zutat in der Produktion von reinen Räucherstäbchen. Zudem ist das Pulver häufig Bestandteil von Mischungen für Liebesräucherungen.

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Medizinische Anwendung von Gelbwurzel

Kurkuma gilt als Heilmittel bei vielerlei Krankheiten und wird in der Volksmedizin entsprechend verwendet. Häufig wird Gelbwurz als immunstärkendes Mittel zur Vorbeugung eingenommen (u.a. vor Infektionen und Atemwegserkrankungen). In der Ayurveda-Medizin ist es bereits seit mehreren Jahrtausenden im Einsatz, u.a. als entzündungshemmendes Mittel. Außerdem wird das Pulver zur Verbesserung der Mundflora oral eingenommen. Ebenfalls kann es zur Hautverbesserung genutzt werden. Dazu wird es in Form von Paste auf betroffene Hautstellen aufgetragen. In ayurvedischen Räuchermischungen gilt Gelbwurz traditionell als Reinigungsmittel von Aura und Chakren.

Der in Gelbwurz enthaltene Inhaltsstoff Cucurmin hat eine wissenschaftlich nachgewiesene krebshemmende Wirkung. Außerdem wirkt Curcumin dem Knochenabbau entgegen.

Weitere Verwendungsmöglichkeiten

  • Hauptsächlich wird Kurmkuma als Gewürz benutzt und ist als solches in der asiatischen und indischen Küche weit verbreitet (auch als günstiger Safran-Ersatz). In diesen Regionen wird es deshalb in vielen Gärten angebaut. Gelbwurz ist ein wichtiger Bestandteil von Curry.
  • In Indien und in der arabischen Welt kommt Kurkuma als kosemtisches Mittel (Cremes, Schminkmittel etc.) zum Einsatz.
  • Bis zum 20. Jahrhundert wurde Gelbwurz auch teilweise als Färbemittel für Papier, Firnisse und Salben benutzt. Zudem verwendete man Curcumin für gelb gefärbtes Indikatorpapier in der Chemie.

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Übersicht der Räucherwurzeln