Buche / Rotbuche (fagus sylvatica)

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Was sind Buchen?

Buchen bzw. Rotbuchen (fagus sylvatica) sind sommergrüne Bäume, die zur Familie der Buchengewächse (fagaceae) gehören und eine Höhe von bis zu 40 m erreichen können. Es gibt weltweit etwa zehn Unterarten der Buche, die hauptsächlich im nördlichen Asien und Europa sowie in Nordamerika gedeiht.

Buche – Räucherpflanze

  • Räucherduft

  • Beim Räuchern verströmen Holz (Späne), Laub und Rinde einen holzigen und sanften Duft.

  • Wirkung

  • Der Rauch von Buche hat eine ermutigende, harmonisierende, klärende und reinigende Wirkung auf Geist und Körper des Menschen.

  • Räuchermischungen

  • Die Pflanzenteile der Buche lassen sich sowohl pur als auch in Räuchermischungen zusammen mit anderen Räucherstoffen (besonders mit Harzen) wie u.a. Apfel, Eiche, Erle, Esche, Tanne, Linde oder Weide kombinieren.

Anwendung als Heilmittel

Buche als Räucherholz

Buchen verfügen über antibaktrielle, antiseptische, fiebersenkende und schleimlösende Eigenschaften. Deshalb werden sie in der Volksmedizin seit langer Zeit als Mittel bei Darmproblemen, Fieber, Geschwüren, Gicht, Hauterkrankungen, Husten, Magenübersäuerung, Psoriasis, Rheuma, Wunden und Zahnschmerzen eingesetzt.
Die Rinde wird in Aufgüßen oft bei Infektionen der Mundschleimhaut und Erkrankungen der Atemwege verwendet.
Aus den Blättern werden hingegen gerne Umschläge bei Geschwüre gemacht, die eine kühlende und lindernde Wirkung haben. Früher wurden die Buchenblätter außerdem bei Zahnfleischentzündungen eingesetzt.

Weitere Verwendungszwecke

  • Das Holz der Buche wird in der Bau- und Möbelindustrie eingesetzt.
  • Ebenfalls hat sich Buchenholz neben den Nadelhölzern in der Verpackungsindustrie bewährt.
  • In den Jahren wird Buchenholzkohle immer beliebter beim Grillen, weil sie sehr raucharm ist und nicht so stinkt.
  • Außerdem wird das Holz beim Räuchern zur Konservierung verwendet, weil es dem Räuchergut einen recht würzigen Geschmack verleiht.
  • In früheren Zeiten gehörten die Bucheckern (ähnlich wie die Eicheln) zur menschlichen Nahrung.
  • Buchenholz gilt zudem auch als ein hervorragendes Brennholz.
  • Das Laub wird auch als Streu und Viehfutter in der Landwirtschaft eingesetzt.
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Übersicht der Räucherhölzer & Wurzeln
 
Quellen:

  • Kinkele, Thomas: Heimische Räucherpflanzen. Räucherduft und Ritual im Jahreslauf; Oberstdorf ²2012, S. 106f.