Apfelbaum (pyrus malus)

Apfel - Räucherwerk

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Was ist der Apfel?

Apfel (Blätter) - Räucherpflanze

Apfel (Blätter) – Räucherpflanze

Beim Apfelbaum (pyrus malus, malus dometica), auch Kulturapfel genannt, handelt es sich um einen sommergrünen Baum aus der Familie der Rosengewächse (rosaceae). Er kann eine Wuchshöhe von bis zu 15 m erreichen. Vermutlich stammt der Kulturapfel vom Asiatischen Wildapfel (malus sieversii) mit Einkreuzungen des Kaukasusapfels (malus orientalis) oder des Kirschapfels (malus baccata) ab. Als älteste dokumentierte Sorte des Kulturapfels gilt der Borsdorfer Apfel. Dieser wurde schon 1170 von den Zisterziensern erwähnt.

Historische Bedeutung

Traditionell ist der Apfel ein Symbol für Fruchtbarkeit (Sexualität), der Liebe, des Lebens, der Erkenntnis und Entscheidung, des Reichtums. Oftmals war er auch entsprechenden Göttern geweiht. Auch gilt der Apfel als Zeichen der Prüfung sowie der Versuchung des Diebstahls zu widerstehen. In vielen Legenden, Märchen und Mythologien spielt er eine bedeutende Rolle.

Die Babylonier verehrten Ischtar mit dem Symbol des Apfels. Bei den antiken Griechen galt Dionysos (Fruchtbarkeitsgott) als Erschaffer des Apfelbaumes und widmete diesen der Aphrodite als Symbol für ihre Liebe und Schönheit. Außerdem nutzte Eris (Göttin der Zwietracht) die Frucht des Baumes als Zankapfel, um Streit zu entfachen.

Die Germanen sahen die Frucht als Symbol der nährenden Liebe bzw. Mutter. In der nordischen Mythologie wacht die Göttin Idun über die goldenen Äpfel des Lebens. Später galt der Apfel in Europa zudem als Zeichen bzw. Insignie der Herrschaft in Form des Reichsapfels der gekrönten Könige und Kaiser.

Im Christentum hat der Apfel seit jeher eine eher negative Bedeutung, da er mit der verbotenen Frucht im Garten Eden gleichgesetzt wird und somit für den paradisischen Sündenfall und die Erbsünde steht. Diese Geschichte wird im Buch Genesis erzählt. Allerdings werden Äpfel dort nicht namentlich erwähnt.

Apfel räuchern – Nutzung als Räucherwerk

Apfel als Räucherwerk

Apfel als Räucherwerk

  • Räucherduft

  • Beim Räuchern verströmen Blüten, Holz und Rinde vom Apfelbaum einen frischen, holziger Duft.

  • Wirkung

  • Der Rauch hat eine belebende, reinigende und stärkende Wirkung auf Geist und Körper.

  • Räuchermischungen

  • Apfel lässt sich sowohl pur als auch in Räuchermischungen zusammmen mit anderen Räucherpflanzen (besonders gut mit Harzen) wie u.a. Gewürznelke, Iriswurzel, Moschuskörner, Rose (Blüten), Styrax, Weihrauch oder Zimt kombinieren.

  • Traditionelle Verwendung

  • Besonders für Liebesräucherungen wird Apfel traditionell eingesetzt.

Anwendung als Heilmittel

In der Volksmedizin wird der Apfelbaum aufgrund seines breiten Wirkungsspektrums schon seit langer Zeit eingesetzt. Bereits im alten Babylon (8. Jhrdt. v. Chr.) unter König Mardukapaliddina findet der Apfel als Heilpflanze Erwähnung. Ebenfalls zählte er auch im Mittelalter zu den beliebten Heilmitteln. Im Laufe der Zeit wurde der Apfel u.a. bei Arteriosklerose, Durchfall, Ekzemen, Gicht, Hämorrhoiden, Nervosität, Rheuma, Skobut, Verstopfung und Mangel an Vitaminen verwendet. Außerdem wird ihm eine blutreinigende Wirkung nachgesagt.

Als Räucherheilmittel wird Apfel schon seit langer Zeit bei Durchfall verräuchert.

Heute weiß man, dass die Einnahme von Früchten mit Schale eine adstringierende, abführende sowie keimtötende Wirkung hat. Ebenso ist er gut für den Magen.

Der regelmäßige Verzehr von Äpfeln reduziert das Risiko an Herz- und Gefäßerkrankungen, Asthma und Lungenfunktionsstörungen, Diabetes mellitus und Krebs zu erkranken. Bei den Krebserkrankungen sind dies insbesondere Darm- und Lungenkrebs. Mehrere Studien, Tierversuche und epidemiologische Daten kommen zu dem Schluss, dass der regelmäßige Verzehr von Äpfeln eine krebsvorbeugende Wirkung hat.

Weitere Verwendungszwecke

Seit alter Zeit wird der Apfel als Obstart kultiviert und als Nahrungsmittel genutzt. Beliebte Apfelgerichte sind Apfelmus, Apfelkuchen, Apfelwein, Apfelsaft, Most sowie einfach als Tafelapfel. Den Anbau vom Apfel als Obst, so wie er heute üblich ist, war bereits bei den Römern üblich. Sie haben ihn nach Mitteleuropa gebracht. Nach alten Quellen begannen sie mit der zielgerichteten Züchtung und brachten die Kunst des Pfropfens und Klonens in ihre Provinzen. Im 6. Jahrhundert wurde der Apfel dann in Mitteleuropa angebaut und ab etwa dem 16. Jahrhundert galt er als Handelsgut.

Neben seiner Verwendung zum Obstanbau wird er aber auch als Zierpflanze verwendet.

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Übersicht der Räucherhölzer
 
Quellen:

  • Huber, Franz X.J./ Schmidt, Anja: Weihrauch, Styrax, Sandelholz. Das Erlebnisbuch des Räucherwerks; Bern – München – Wien 1999, S. 229f.
  • Zohary, Michael: Pflanzen der Bibel; Stuttgart 1983, S.70.