Räucheröfen im Überblick

Als Hilfmittel beim Räuchern von Nahrungsmitteln wie Fleisch und Fisch hat sich der Räucherofen bewährt.

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Dabei gibt es verschiedene Arten von Räucheröfen, die wir hier kurz vorstellen möchten:

Letztlich entscheidet bei der Wahl eines Ofens die persönliche Vorliebe und welche Räuchermethoden bevorzugt genutzt werden sollen.

Aufbau von Räucheröfen

Räucherofen – Fleisch & Fisch räuchern

Die großen Räucheröfen bestehen zumeist aus einem Garraum, der von der Feuerstelle bis zum Abzug durchgängig ist und eine freie Zirkulation von Luft und Rauch gewährleistet. Dadurch gelangt der Rauch entsprechend gut zum Inhalt entsprechend. Zwischen Garraum und Feuer ist in der Regel eine Blechplatte angebracht, die beim offenem Feuer eine zu starke Hitze verhindert und somit das Räuchergut vor dem Verbrennen schützt. Normalerweise befindet sich im Räucherofen auch eine Fettauffangwanne, die verhindert, dass Flüssigkeit in den mit Kohle oder Holz gefüllten Räucherkasten tropfen kann. Das Räuchergut wird entweder auf Gittern oder aber am Haken geräuchert.

Bei den kleinen Tischräucherofen ist die Wärmequelle in der Regel vom eigentlichen Garraum abgetrennt, so dass nur heiße Luft die Hitze überträgt. Dies bringt den Nachteil mit sich, dass entstehende Dämpfe im Gegensatz zu klassischen Räucheröfen nur sehr schlecht abziehen können und eine hohe Luftfeuchtigkeit zur Folge hat. Das kann dazuführen, dass sich Kondensat auf dem Räuchergut bildet, was wiederum den Geschmack beeinträchtigen kann.

Ein großer Räucherofen hat hingegen den Vorteil, dass sich die Gar- und Räucherzeiten besser auseinanderhalten lassen und das Räuchergut nicht zu weich wird. Schon Räucheröfen mit einer Größe von 80 – 90 Zentimetern sorgen für ein besseres Ergebnis als wie die Tischräucheröfen.

Wahl der Energiequelle

Mittlerweile lassen sich Räucheröfen mit verschiedenen Energiequellen erwerben wie Holz, Gas oder Strom. Die traditionelle Variante ist natürlich die Befeuerung des Ofens mit Holz.

Die Vorteile von Gas und Strom sind eine einfachere Bedienbarkeit und die Sauberkeit. Beim Holz hingegen gibt es große Qualitätsunterschiede und es bedarf deshalb eines größeren Vorwissens. Bei den Holzarten sind besonders Harthölzer wie Ahorn, Buche oder Obsthölzer zu empfehlen. Dahingegen solltest Du auf alle Nadelhölzer und Birke beim Räuchern verzichten, die aufgrund ihres Harz- bzw. Ölgehaltes stark rußen und das Räuchergut schwarz machen. Im Handel können aber passende Grillbriketts und -kohle erworben werden, die speziell für Räucheröfen hergestellt wurden.

 

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