Räuchern gegen Schimmel

Räuchern gegen Schimmelbefall

Der Befall von Haus oder Wohnung mit Schimmel kann für die menschliche Gesundheit sehr schädlich sein, denn die Schimmelsporen können eine Vielzahl an Krankheiten auslösen, wie u.a. allergische Reaktionen, Atemwegserkrankungen (z.B. Asthma, Bronchitis oder Husten), Erschöpfungssymptome, Hautausschläge, Übelkeit und Verdauungsprobleme. Besonders die Giftstoffe (Mykotoxine) des schwarzen Schimmels gelten als besonders gesundheitsschädlich. Aus diesem Grund gilt es Schimmel schnell aus den Wohnräumen zu beseitigen, wenn er entdeckt wird.

Hilft Räuchern bei Schimmelbefall?

Vom Räuchern als Konservierungsmethode für Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Käse oder Tofu weiß man, dass im Rauch der verglimmenden Hölzer verschiedene Stoffgruppen enthalten sind, die eine Schimmelbildung auf Nahrungsmitteln verhindern (u.a. Phenole → haben antimikrobielle Wirkung, Carbonyle → wirken gegen Hefen- und Schimmelpilze), wenn sie dem Rauch über einen längeren Zeitraum ausgesetzt sind.

Wichtiger Hinweis! Es gibt keine offiziellen Studien dazu, dass das Räuchern auch bei Schimmel in den Räumen von Haus oder Wohnung wirksam hilft bzw. diesen reduziert und es bleiben nur vage Vermutungen. Dieses spezielle Gebiet wurde bislang wenig erforscht und eine Schimmelbekämpfung mit Hilfe von Räucherwerk erfolgt letztlich immer auf eigenes Risiko.

Das Räuchern sollte zum Zweck der Schimmelentfernung höchstens als unterstützende Maßnahme neben dem Einsatz offiziell als wirksam deklarierter Schimmelentferner (meistens spezielle Chlorlösungen) getätigt werden. Beim Räuchern als zusätzlicher Maßnahme bei Schimmelbefall empfiehlt es sich auf entsprechend passende Räucherstoffe zurückzugreifen, die über eine antimikrobielle bzw. antimykotischen (antifungalen) Wirkstoffe in Form von ätherischen Ölen verfügen. Folgende Räucherstoffe empfehlen sich u.a. für einen solchen Einsatz:

Darüberhaus verfügen eine Vielzahl von Räucherharzen bzw. harzhaltige Hölzer über eine solche antimykotische Wirkung. Etliche der hier aufgezählten Räucherstoffe werden aufgrund ihrer stark reinigenden Wirkung teilweise auch für medizinische Räucherungen eingesetzt.

Tipp! Stelle eine Räucherschale mit glühender Naturkohle (brennt länger als Schnellzünderkohle) in den mit Schimmel befallenen Raum und gib geeignete Räucherstoffe (siehe oben) auf die Kohle. Halte alle Fenster und Türen des Raumes während des Räuchervorgangs geschlossen (Vorher den Rauchmelder auszuschalten nicht vergessen!), damit der Rauch einwirken kann. Am Besten verlasse nun den Raum und gehe nur zwischenzeitlich hinein, um Räuchergut nachzulegen. Lasse den Rauch 2-3 Stunden einwirken, bevor Du lüftest. Diesen Vorgang über mehrere Tage lang wiederholen.
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Einsatz von Räucherwerk bei lästigem Schimmelgeruch

Räuchern gegen Schimmelgeruch

Schimmelflecken

Auch wenn es bislang keine Studien zu einer nachgewiesenen positiven Wirkung von Räucherstoffen bei Schimmelbefall gibt, so ist das regelmäßige Räuchern neben dem Einsatz von Duftsteckern, Lufterfrischern, Essig (in offene Schüssel gießen und stehen lassen), Kaffeepulver (ebenfalls in offenem Gefäß aufstellen) oder anderen Hausmitteln sicherlich eine geeignete Methode, um zumindest den lästigen Schimmelgeruch in betroffenen Räumen zu reduzieren. Hierzu empfiehlt sich ebenfalls die bereits oben beschriebene Verfahrensweise einer Ausräucherung. Der Einsatz von Räucherwerk wirkt sich nicht nur positiv auf schlechte Gerüche wie Nikotin oder Schimmel aus, sondern verbessert generell die Atmosphäre in den Räumen.

Weitere Tipps zum Entfernen von schlechten Gerüchen haben wir in unserem Beitrag „Nikotingeruch mittels Räuchern entfernen“ aufgelistet.

Weitere Hausmittel bei Schimmelbefall

Neben der Chemiekeule und dem Räuchern als unterstützendes Hilfsmittel, gibt es eine Vielzahl an weiteren bewährten Hausmittel, die eine gegen Schimmelbefall helfen bzw. einer Schimmelbildung vorbeugen.

  • Regelmäßiges Stoßlüften (auch im Winter): Mehrmaliges kurzes Lüften am Tag (ca. 5-10 Minuten) → Dazu alle Fenster und Türen von Haus oder Wohnung einmal richtig öffnen.
  • Heizung nie ganz abstellen: Besonders in der kalten Jahreszeit sollte die Heizung immer auf der kleinsten Stufe stehen, damit die Räume nicht unter 20° C Grad abkühlen. Auf diese Weise wird die Feuchtigkeit in der warmen Luft gebunden und einer Schimmelbildung entsprechend vorgebeugt.
  • Möbel nie ganz an die Wand schieben: Stehen die Möbel zu nah an der Wand, wird die Entstehung von Schimmelpilzen evtl. gefördert.
  • Feuchtigkeit vermeiden: Generell gilt es zuviel Feuchtigkeit in den Wohnräumen zu vermeiden, weil diese den Schimmel anzieht.
  • Ätherische Öle einsetzen: Bestimmte ätherische Öle (z.B. Teebaumöl“* ) wirken antimykotisch. Wenig genutzte Räume können mit dem solchen Ölen beduftet werden (Schale mit einigen Tropfen des ätherischen Öls auf Heizung stellen). Ebenfalls können mit Schimmel betroffene Stellen mit ätherischen Ölen bestrichen werden.
  • Alkohol, Isopropanol, Spiritus und Essig (Essigessenz): Mit diesen Hilfsmitteln lassen sich ebenfalls Schimmelflecken bestreichen.
  • Wasserstoffperoxid: Eine Lösung mit einem Anteil von mind. 5% Wasserstoffperoxid ansetzen und anschließend die mit Schimmel befallenen Stellen (müssen zuerst getrocknet werden) bestreichen.
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