Schutzräucherung

Räuchern als Schutzmittel

Zum Schutz von Haus, Hof oder Wohnung vor negativen Einflüssen (z.B. vor bestimmten Personen, Energien oder Stress) empfiehlt es sich in regelmäßigen Abständen Räucherungen durchzuführen. Wir haben dazu passende Räuchermischungen herausgesucht. Die Schutzräucherung kann analog wie in der beschriebenen Vorgehensweise bei den Ritualen zur Reinigung von Räumen und Orten durchgeführt werden: Anleitung zur Reinigungsräucherung.

Räucherstoffe mit Schutzfunktion

Es gibt eine Vielzahl an Räucherstoffen, die eine schützende Funktion haben. Hierzu zählen u.a. Alaun, Andorn, Angelikawurzel, Ampfer, Basilikum, Beifuß, Bernstein, Drachenblut, Edelweiß, Eisenkraut, Gundermann, Günsel, Haselstrauch, Holunderholz, Jasmin, Johanniskraut, Myrrhe, Patchouli, Rosmarin, Schafgarbe, Tanne, Thymian, Vogelknöterich, Wacholder, Weihrauch oder Wermut.

Rezepte für Räuchermischungen

Räuchermischung für Schutzräucherung

Im Laufe der Zeit haben sich eine Vielzahl unterschiedlicher Rezepte für Schutzräucherungen etabliert. Natürlich lassen sich auch eigene Rezepte entwickeln. Eine gute Hilfe bietet hier übrigens unser Räucherstoffe-Konfigurator, mit dem sich die passenden Räucherstoffe heraussuchen lassen.

Rezept 1: Räuchermischung zu Schutzzwecken

Die folgende Rezeptur für eine schützende Räuchermischung stammt aus Christian Rätschs Buch „Weihrauch und Copal“:

Alle Zutaten werden zuerst zerkleinert, gut miteinander vermischt und können anschließend auf Räucherkohle verbrannt werden.

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Rezept 2: Schutzräucherung (Saumerio aus Mexiko)

Zur Ausräucherung von Häusern und Wohnungen wird in Mexiko seit langer Zeit die folgende Räuchermischung eingesetzt, die uns ebenfalls durch Christian Rätsch überliefert wird. Die Schutzräucherungen werden in ganz Lateinamerika auch als Saumerios bezeichnet.

Dazu werden alle Zutaten zerkleinert und zu gleichen Teile miteinander vermengt, bevor die Reinigungsräucherung beginnen kann.

Rezept 3: Schutzräucherung

Die folgende Räuchermischung stammt aus dem Buch „Weihrauch, Styrax, Sandelholz“ von Huber, Franz X.J. Huber und Anja Schmidt. Es beinhaltet folgende Zutaten:

  • Angelikawurzel (1 Teil)
  • Beifuß (1 Teil)
  • Bernstein (1 Teil)
  • Drachenblut (1/2 Teil)
  • Myrrhe (2 Teile)
  • Patchouli (2 Teile)
  • Weißes Sandelholz (3 Teile)
  • Wacholderbeeren (1 Teil)
  • Weihrauch (1 1/2 Teile)

 
► Übersicht der Räuchermischungen

 

Quellen:

  • Huber, Franz X.J./ Schmidt, Anja: Weihrauch, Styrax, Sandelholz. Das Erlebnisbuch des Räucherwerks; Bern – München – Wien 1999, S. 190f.
  • Rätsch, Christian: Räucherstoffe. Der Atem des Drachen; Aarau (Schweiz) 2009, S. 208f.
  • Rätsch, Christian: Weihrauch und Copal. Räucherharze und -hölzer. Ethnobotanik, Rituale und Rezepturen; Baden und München 2004, S. 20, 52.
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