Räuchermischung für Gebet & Meditation

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Räuchermischung zu Gebet & Meditation

Das Räuchern kann uns Menschen dabei helfen zu Entspannung und innerer Ruhe bzw. Sammlung zu finden und sich auf das Transzendente / Göttliche hin auszurichten. Aus diesem Grund werden Räucherstoffe seit Jahrtausenden auch als Hilfmittel für Gebet, Meditation (von altgriech. „μέδομαι“ bzw. „μήδομαι“ (medomai) → „denken“ / „sinnen“ bzw. vom lat. „meditari“ → „halblaut murmeln“) und Kontemplation (von lat. „contemplari“ → übersetzt: „anschauen“ bzw. „betrachten“) eingesetzt. Dabei wird Räucherwerk zumeist während eines Meditationsrituals als sogenannter „Geruchsanker“ (als Erinnerungsmarke im Bewußtsein) verbrannt, um sich bei zukünftigen Meditationen mittels der Erinnerung an den Duft schneller in den Zustand der Versenkung versetzen zu können und auf diese Weise zur Selbst- oder Gotteserfahrung zu gelangen. Besonders bei den östlichen Meditationspraktiken bzw. Meditationssystemen wie u. a. Yoga, Tai Chi oder Transzendentale Meditation ist die Verwendung von Räuchermitteln weit verbreitet.

Rezept für eine Mischung zu Gebet & Meditation:

Aus den folgenden Zutaten lässt sich eine gute Meditations-Räuchermischung herstellen:

Alle Bestandteile der Mischung gilt es vorher gut klein zu mahlen (z. B. mit Hilfe von Mörser und Stößel) und anschließend miteinander zu vermischen.

Übersicht der Räuchermischungen

 

Quellen:

  • Huber, Franz X.J./ Schmidt, Anja: Weihrauch, Styrax, Sandelholz. Das Erlebnisbuch des Räucherwerks; Bern – München – Wien 1999, S. 23f., 168f.