Mond-Räucherung

Der Mond hat für Mensch und Natur seit jeher eine wichtige Bedeutung. Seine Wirkung zeigt sich nicht nur im Einfluss auf die Gezeiten (Ebbe und Flut), die durch die Gravitation von Mond und Sonne hervorgerufen werden, sondern auch in der Erzeugung der Jahreszeiten und Klimazonen. Ebenfalls bringen die Menschen seit langer Zeit bestimmte Räucherstoffe mit den verschiedenen Mondphasen in Verbindung, die sie traditionell zu Mond-Räucherungen verbrennen.


Mondkult und Mondgötter

Vollmond

Bereits seit frühester Zeit wird unser Erdtrabant – der Mond – aufgrund seiner Einzigartigkeit verehrt. Im Altertum gab es Mondkulte wie u.a. in Mesopotamien (Sumerer, Babylonier und Assyrer) oder im Mittelmeerraum bei den Phöniziern oder Aramäern. Dabei wurde der Mond in der Regel mit einer Gottheit identifiziert. Zahlreiche Siegel aus Palästina geben einen Hinweis darauf, dass auch in Israel und Juda der biblischen Zeit ein Mondkult verbreitet war, bei dem die Bevölkerung Mondgötter verehrte. Ebenfalls gab es im antiken Rom einen lunaren Kult zur Anbetung der Mondgöttin Luna. In diesen Kulten wurde der Mond häufig mit dem Prinzip der Weiblichkeit in Verbindung gebracht, weshalb auch die meisten Mondgötter weiblicher Natur waren. Jedoch gab es auch einige wenige männliche Gottheiten wie der ägyptische Mondgott Thot. Es ist stark anzunehmen, dass in den Mondkulten auch entsprechendes Räucherwerk zur Verehrung der lunaren Gottheiten verbrannt wurde.

In der christlichen Kunst ab dem Mittelalter wurde der Mond häufig in Darstellungen von Jesus Christus am Kreuz zu dessen linker Seite gezeichnet, wohingegen sich die Sonne zu seiner Rechten befindet. Mond und Sonne symbolisieren hierbei die Trauer der gesamten Schöpfung über den Tod des Heilands am Kreuz und weisen zudem auf die laut Überlieferung stattgefundene Verfinsterung beider Gestirne beim Tod Jesu um die Mittagsstunde hin. In den vorausgehenden Jahrhunderten bediente man sich zur Darstellung noch der herkömmlichen Gestalten heidnischer Sonnen- und Mondgötter (Helios und Selene, Phöbus und Luna), die dann später durch in die Sonnen- und Mondscheibe hineingemalte Gesichter (waren zumeist mit Tränen und leidende versehen) ersetzt wurde. Ebenfalls stehen Sonne und Mond im Christentum auch für Glaube und Hoffnung (fides et spes).

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Einfluss des Mondes auf Mensch und Natur – Mythos oder Realität?

Welchen Einfluss hat der Mond auf den Menschen? Seit langer Zeit wird darüber diskutiert, welche Wirkung der Mond auf Mensch und Natur ausübt. Wir haben an dieser Stelle einmal die wichtigsten Mythen sowie die bewiesenen Einflussfaktoren des Erdtrabanten auf die Erde zusammengestellt:

  • Gezeiten (Tidenwirkung): Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass durch die Gravitation von Mond und Sonne das Phänomen der Gezeiten bewirkt werden. Die Gravitationskraft des Mondes sorgt somit dafür, dass Ebbe und Flut entstehen, wie wir das z.B. von der Nordsee kennen.
  • Jahreszeiten: Ebenfalls hat die Gravitation des Mondes, die sich auf die Rotationsachse der Erde stabilisierend auswirkt, auch Einfluss auf die Entstehung der Jahreszeiten. Die Erdachse ist in einem Winkel von 23,5° Grad zur Ekliptik geneigt, wobei diese Neigung für die Erzeugung der Jahreszeiten verantwortlich ist. Ohne die Gravitationskraft des Mondes würde die Achsenneigung der Erde wild zwischen 0° und 85° Grad schwanken. Aufgrund einer solchen Torkelbewegung wären dann keine stabilen Klimazonen und Jahreszeiten möglich.
  • Somnambulismus (auch Schlafwandeln, Mondsüchtigkeit, Lunatismus): Wer kennt nicht die berühmten Filmszenen in denen „mondsüchtige“ Schlafwandler in Nachthemd bei Vollmond auf den Dächern von Häusern herumspazieren und kurz davor sind abzustürzen? Als Grund für dieses Phänomen wird gemeinhin eine richtungsweisende Lichtquelle angenommen, denen betroffene Personen ausgesetzt sein müssen und die dann das Ziel des Schlafwandlers sind. Eine solche Lichtquelle kann nachts natürlich auch der Mond sein. Ob der Mond noch weiteren Einfluss ausübt, kann nicht abschließend ausgeschlossen werden.
  • Fortpflanzung von Lebewesen: Es ist wissenschaftlich belegt, dass sich der
    Fortpflanzungszyklus etlicher Meerestiere wie u.a. bestimmter Fische, Seeigel, Steinkorallen (acropora millepora), Kammuscheln, Polypen, Krebse, borstiger Ringelwürmer (palola) oder Wasserschnecken nach den Mondphasen richtet. Allen Tieren ist dabei gemeinsam, dass sie im Wasser laichen. Die sich verändernde Helligkeit des Mondes steuert die Reifungszeit der Wassertiere, so dass Männchen und Weibchen zur gleichen Zeit fähig für die Paarung werden. Der Mondeinfluss ist hier jedoch indirekter Natur. Ebenfalls orientieren sich auch einige Insekten wie z.B. die Einstundenmücke (clunio marinus) oder die Eintagsfliege (povilla adusta) hinsichtlich ihrer Fortpflanzung an den Phasen des Mondes.
  • Schlafdauer: Es gibt zudem die Theorie, dass bestimmte Mondphasen Einfluss auf die Schlafdauer haben sollen. Hierbei handelt es sich um einen Mythos, der anhand wissenschaftlicher Studien widerlegt wurde. So schlafen Menschen in Nächten mit Vollmond nicht kürzer als wie bei Neumond. Zudem hat der Mond auch keinen Einfluss auf die zum Einschlafen benötigte Zeit.
  • Wachstum & Qualität von Pflanzen: Nach altem Bauernwissen sollen die unterschiedlichen Mondphasen Einfluss auf das Wachstum und die Heilkraft von Blumen, Kräutern, Bäumen und sonstigen Pflanzen haben. Jahrelange Versuche des „Instituts für Biologisch-Dynamische Forschung“ belegen einen Zusammenhang zwischen der Mondkonstellation und dem Pflanzenwachstum: Die Berücksichtigung bestimmter Mondrhythmen führten bei Aussaat und Pflege verschiedener Kulturpflanzen (besonders Nutz- und Heilpflanzen standen hier im Fokus) zu einem statistisch nachweisbaren Einfluss auf die Qualität des Saatguts und der Pflanzen. Demnach empfiehlt es sich für die Gartenarbeit durchaus die Mondphasen für Aussaat und Ernte entsprechend zu berücksichtigen.
  • Fruchtbarkeitszyklus der Frau: Umstritten ist ebenfalls die Theorie, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Mondzyklus und dem Fruchtbarkeitszyklus der Frau aufgrund einer ähnlichen Länge gibt. (Mond = Umrundung der Erde in 29,5 Tagen; Zyklus der Frau = ca. 28 Tage). Die Länge des Zyklus kann sich nämlich von Frau zu Frau sehr stark unterscheiden (Schwankung zwischen 20 und 35 Tagen). Somit lässt sich diese Theorie nur schwer halten.
  • Haarpflege / Haarwachstum: Eine weitere Glaubenssache ist der angebliche Einfluss des Mondes auf die menschlichen Haare. So lassen sich einige Menschen nach dem Mondkalender die Haare schneiden: Die Mondphasen-Anhänger gehen für schnell wachsende Haare während des zunehmenden Mondes und umgekehrt für kurze Haare in der Phase des abnehmenden Mondes zum Friseur. Der Kurzhaarschnitt wird bei Vollmond empfohlen, wohingegen das Nachschneiden für lange Haare bei Neumond erfolgt.

Neben diesen Mythen und tatsächlichen Einflüssen des Mondes auf Mensch und Tier gibt es eine Vielzahl weiterer unbewiesener Mond-Einflüsse wie u.a. eine angeblich höhere Zahl von Selbstmorden und Verkehrsunfällen bei Vollmond, eine höhere Erfolgsquote von Operationen bei abnehmenden Mond, die Erhöhung der Trinkfreudigkeit und Unruhe bei Voll- und Neumond oder wie das Wäschewaschen bei abnehmendem Mond, weil diese dann angeblich sauberer wird.


Passende Räucherstoffe für eine Mondräucherung

Für eine Mond-Räuchermischung eignen sich besonders Räucherstoffe, deren Duft zum Träumen einlädt und die für einen guten Schlaf sorgen bzw. Alpträume vertreiben sollen. Wir haben hier einige geeignete Stoffe herausgesucht, aus denen sich eine passende Mischung zusammenstellen lässt:

Diese Räucherpflanzen bzw. Räucherstoffe lassen sich entweder einzeln oder als Räuchermischung am Besten mit der Holzkohle-Methode am Abend bzw. zur Nacht verräuchern. Die Zuordnung einzelner Räucherstoffe zu bestimmten Mondphasen fällt ebenfalls in den Bereich des schwer Messbaren und des Esoterischen.

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Welche Mondphasen gibt es?

Ein Mondzyklus dauert insgesamt 27,3 Tage, wobei der jährliche Kreislauf dreizehn Monde umfasst. In einem Zyklus durchläuft der Mond vier unterschiedliche Phasen, bei der jener die Erde einmal ganz umkreist:

Räuchern zu den verschiedenen Mondphasen

  • Neumond: In dieser Phase ist die der Erde zugewandte Seite des Mondes unbeleuchtet, da er sich zwischen Sonne und Erde befindet. Wir sehen den Mond deshalb in Form einer ganz schwach angedeuteten Sichel am Himmel. Die schmale Sichel nach Neumond wird auch „Neulicht“ genannt.
  • Zunehmender Mond: Der Mond wandert in dieser Phase von der Erde aus gesehen in Richtung Osten von der Sonne weg. Deshalb wird die der Erde zugewandte Mondseite allabendlich etwas mehr beleuchtet (linke Seite), bis die schmale Mondsichel zum Halbmond wird („erstes Viertel“). Anschließend nimmt der Mond weiter zu und wird zum Vollmond, was auch als „zweites Viertel“ bezeichnet wird.
  • Halbmond: Wenn der Mond genau zur Hälfte beleuchtet am Abendhimmel erscheint, wird er Halbmond genannt. Diesen Zustand erreicht er auf dem Weg vom Neumond zum Vollmond oder umgekehrt auf der Hälfte vom Voll- zum Neumond.
  • Vollmond: Wenn die Sonne direkt auf den Mond scheint, erscheint jener vollkommen rund am Abendhimmel. Diese Phase wird als Vollmond bezeichnet. Damit hat der Mond auch die Hälfte seines Umlaufs um die Erde zurückgelegt.
  • Abnehmender Mond: Nach dem Vollmond nimmt der Mond wieder ab und wird jede Nacht ein wenig schmaler, da die rechte Seite nicht mehr von der Sonne beleuchtet wird. Allmählich entwickelt sich der Mond wieder zum Halbmond („drittes Viertel“) und schließlich im letzten Viertel („viertes Viertel“) zu einer Sichel, die am Morgen vor dem Neumond auch als „Altlicht“ bezeichnet wird.

Neben den Mondphasen wird zwischen aufsteigenden und absteigendem Mond unterschieden:

  • Aufsteigender Mond: In dieser Phase wandert der Mond im Verlauf der 1. Jahreshälfte von seinen tiefsten Stand zur Wintersonnenwende (21. Dezember) langsam hin zu seinem höchsten Stand, den er zur Sommersonnenwende (21. Juni) erreicht. Es ist eine Zeit des Säens und des Wachstums.
  • Absteigender Mond: Umgekehrt wandert der Erdtrabant in der 2. Jahreshälfte von seinem höchsten Stand (Sommersonnenwende) allmählich hin zu seinem tiefsten Stand, den er schließlich zur Wintersonnenwende erreicht. Diese Zeit ist geprägt von der Ernte und Rückzugs der Natur.
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