Räuchern als Brauchtum

Traditionen & Bräuche rund ums Räuchern …


Bereits in frühester Zeit hat sich das Räuchern von aromatischen Harzen, Hölzern und anderen Substanzen im Brauchtum der Menschen etabliert und wird bis heute in den verschiedenen Kulturen auf unterschiedliche Art und Weise zu unterschiedlichen Zwecken (u.a. Reinigung, Heilmittel, als Opfer und Anbetung der Götter, zu Meditation & Gebet) praktiziert.

Räuchertraditionen aus aller Welt

Es gibt weltweit eine Vielzahl an Bräuchen und Traditionen rund ums Räuchern, von denen wir einige in den folgenden Beiträgen näher vorstellen möchten:

Heimische Räuchertraditionen

Räuchern – Brauchtum & Tradition

Das Räuchern ist in unseren Kultur besonders eng mit der unwirtlichen und dunklen Winterzeit verbunden. Die wichtigsten Bräuche sind deshalb auch in dieser Zeit angesiedelt: So wird das Ausräuchern von Haus und Hof in unseren Breitengraden in vielen Gegenden traditionell zu Heilig Abend, Silvesternacht oder in der Nacht zum 6. Januar vollzogen. Der Ursprung hierfür liegt in den heidnischen Rauhnächten begründet. Solcher Brauch ist besonders in katholischen und neuheidnischen Kreisen üblich. Vorallem im ländlichen Alpenraum werden diese Traditionen von Teilen der Bevölkerung bis heute gepflegt.

Dazu wird eine Räucherpfanne mit glühenden Kohlen befüllt, auf die Weihrauch, Salbei, Beifuß oder andere Räucherkräuter bzw. Räucherstoffe gestreut werden. Anschließend wird mit der Pfanne schwingend durch alle Räume des Hauses bzw. der Wohnung gezogen, sodass sich der aufsteigende Rauch schön verteilen kann. Im christlichen Brauchtum werden alle Zimmer zusätzlich mit Weihwasser besprengt, wobei häufig auch ein Priester zugegen ist, der die Segnungen von Haus und Stall vollzieht. In etlichen Orten war es zudem Brauch, dass alle Familienmitglieder nach dem Räuchern beisammen saßen und ihre Köpfe um die Räucherpfanne mit den glühenden Kohlen hielten, was vor Halsschmerzen und anderen Krankheiten im neuen Jahr schützen sollte.
► Anleitung fürs Räuchern zur Hausreinigung

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Es wird aber nicht nur in der Winterszeit zu den Rauhnächten gerräuchert. Weitere Anlässe, zu denen traditionell das Räuchern gepflegt wird, sind folgende:

  • Allerseelen (2. November) zum Gedenken an die Toten
  • Erntedankfest → Dankesräucherung
  • Karfreitag → Räuchern zur Reinigung von Haus & Hof
  • Maria Himmelfahrt (15. August) → zu diesem Fest werden Kräuter gesammelt, gesegnet und zum Schutz in Haus + Hof aufgehangen, die dann später in den Rauhnächten verräuchert werden
  • Mariä Lichtmess → Räuchern zur Reinigung von Haus & Hof
  • Tagundnachtgleiche (Äquinoktium) im Frühling und Herbst
  • Sommersonnenwende (St. Johannis) → Schutzräucherungen
  • Wintersonnenwende → Räuchern zur Reinigung von Haus & Hof

► Räucherwerk in Kultur & Religion

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