Kalträuchern

Eine Methode des Räucherns zur Konservierung von Nahrungsmitteln ist das Kalträuchern, die wir hier vorstellen möchten.

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Konservierungsmethode: Kalträuchern

Der Prozess des Kalträucherns ist ein stunden- bzw. tagelanger Vorgang und wird bei Temperaturen von 15 bis 25 °C vorgenommen. Für diesen Räuchervorgang werden besondere Hölzer (vor allem Harthölzer wie Tanne) benutzt. Es werden Nahrungsmittel kalt geräuchert wie bspw. Lachs, Wurst (u. a. Cervelatwurst, Mettwurst und Rohwurst), Schinken oder Speck.

Räucherprozess:

Der Räuchervorgang geht in verschiedenen Phasen vor sich und erfolgt je nach Fleisch-, Schinken-, oder Wurstart in drei bis fünf Stufen. Ort des Geschehens ist wie beim Heißräuchern die Räucherkammer bzw. Räucherschrank. In diese Kammer wird aus einem speziellen Ofen oder dem Schornstein des Hauses Rauch eingeleitet. Etliche alte Bauernhäuser verfügen noch über eine solche Räucherkammer im Dachgeschoss, die in früheren Zeiten viel genutzt wurde.

Tipp für Bastler! Fürs Kalträuchern eignen sich auch heute noch Räucherschränke bzw. Räucherkammern aus Kiefernholzpaneelen. Diese können selbst gebaut werden.
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