Weinraute (ruta graveolens)

Weinraute, Raute, Gartenraute (ruta graveolens, ruta chalepensis) ⇒ Mehr Infos

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Weinraute - Räucherwerk
Bei der Weinraute handelt es sich um eine Räucherpflanze, die beim Verbrennen einen Duft verströmt, deren Geruchsnote einzigartig und besonders krautig ist. Weinraute kann sowohl allein, als auch in Räuchermischungen verräuchert werden. Dazu lässt sich das Kraut entweder traditionell in einer Räucherschale auf Holzkohle oder aber auf einem Räucherstövchen mit Sieb und Teelicht räuchern.

Charakteristikum von Weinraute (ruta graveolens, ruta chalepensis)

Weinraute - Räucherpflanze

Weinraute – Räucherpflanze

  • Wissenschaftlicher Name: ruta graveolens, ruta chalepensis
  • Art des Stoffes: Kraut
  • Duftnote beim Räuchern: krautig
  • Wirkungsweise: reinigend, befreiend, schützend, beruhigend, schlaffördernd, krampflösend, appetitanregend, entkrampfend, insektenvertreibend
  • Anwendung als Heilmittel: Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Stress, Unruhe
  • Kulturelle Bedeutung: Bereits in der Bibel findet die Raute Erwähnung (siehe Luk 11,42). Neben ihrer Verwendung als Zierpflanze und Gewürz ist sie ein traditionelles Hausmittel bei unterschiedlichen gesundheitlichen Beschwerden.

Das Verbrennen von Räucherwerk wie diesem oder anderer Räucherstoffe in Form von Harzen, Kräutern, Balsamen, Nadeln, Rinden, Hölzern, Wurzeln, Blüten, Tierischer Sekrete und anderer Substanzen gehört seit langer Zeit zum festen Brauchtum der Menschheit. Beim Verglühen verbreiten diese Stoffe ihren je eigenen charakteristischen Duft.

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Quellen:

  • Zohary, Michael: Pflanzen der Bibel; Stuttgart 1983, S. 90.