Sonnenhut (echinacea angustifolia)

Sonnenhut, Schmalblättriger Igelkopf, Echinacea, Rudbeckia (echinacea angustifolia) ⇒ Mehr Infos

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Sonnenhut - Räucherwerk
Bei Sonnenhut handelt es sich um eine Räucherpflanze, die beim Verbrennen einen Duft verströmt, deren Geruchsnote einzigartig und besonders erdig ist. Sonnenhut kann sowohl allein, als auch in Räuchermischungen verräuchert werden. Dazu lässt sich die Wurzel dieser Räucherpflanze entweder traditionell in einer Räucherschale auf Holzkohle oder aber auf einem Räucherstövchen mit Sieb und Teelicht räuchern.

Charakteristikum von Sonnenhut (echinacea angustifolia)

Sonnenhut - Räucherpflanze

Sonnenhut

  • Wissenschaftlicher Name: echinacea angustifolia
  • Art des Stoffes: Wurzel
  • Duftnote beim Räuchern: erdig
  • Wirkungsweise: schützend, klärend, beruhigend, stärkend, kräftigend, reinigend, antiseptisch
  • Anwendung als Heilmittel: Stress, Unruhe, Entzündungen → In Amerika galt die Pflanze lange Zeit als Allheilmittel. Die nordamerikanischen Indianer nutzten sie u.a. als Mittel bei Entzündungen, Furunkeln und Schlangenbissen.
  • Traditionelle Verwendung: Sonnenhut wird häufig in Schutzräucherungen eingesetzt.

Das Verbrennen von Räucherwerk wie diesem oder anderer Räucherstoffe in Form von Harzen, Kräutern, Balsamen, Nadeln, Rinden, Hölzern, Wurzeln, Blüten, Tierischer Sekrete und anderer Substanzen gehört seit langer Zeit zum festen Brauchtum der Menschheit. Beim Verglühen verbreiten diese Stoffe ihren je eigenen charakteristischen Duft.

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Quellen:

  • Kinkele, Thomas: Heimische Räucherpflanzen. Räucherduft und Ritual im Jahreslauf; Oberstdorf ²2012, S. 158f.