Schwarzkümmel (nigella sativa)

Schwarzkümmel, echter Schwarzkümmel, schwarzer Koriander (nigella sativa) ⇒ Mehr Infos

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Schwarzkümmel -Räucherpflanze

Beim Schwarzkümmel handelt es sich um einen Räucherstoff, der beim Verbrennen einen Duft verströmt, dessen Geruchsnote einzigartig und besonders ist. Schwarzkümmel kann sowohl allein, als auch in Räuchermischungen verräuchert werden. Dazu lassen sich die Samen dieser Räucherpflanze entweder traditionell in einer Räucherschale auf Holzkohle oder aber auf einem Räucherstövchen mit Sieb und Teelicht räuchern.

Charakteristikum von Schwarzkümmel (nigella sativa)

  • Wissenschaftlicher Name: nigella sativa
  • Art des Stoffes: Samen
  • Duftnote beim Räuchern: würzig, warm
  • Wirkungsweise: ?
  • Anwendung als Heilmittel: In Form von Öl und Tee findet er in der Volksmedizin eine breite Anwendung bei inneren und äußeren gesundheitlichen Beschwerden (u. a. bei Allergien, Asthma, Bluthochdruck, Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte), Verdauungsprobleme).
  • Kulturelle Bedeutung: Bereits seit alten Zeiten wird Schwarzkümmel kulturell genutzt. So wurde er schon im alten Ägypten angebaut und findet schon in der Bibel Erwähnung (siehe Jes 28,27). Er diente dabei hauptsächlich als pfefferartiges Gewürz und Medizin.

Das Verbrennen von Räucherwerk wie diesem oder anderer Räucherstoffe in Form von Harzen, Kräutern, Balsamen, Nadeln, Rinden, Hölzern, Wurzeln, Blüten, Tierischer Sekrete und anderer Substanzen gehört seit langer Zeit zum festen Brauchtum der Menschheit. Beim Verglühen verbreiten diese Stoffe ihren je eigenen charakteristischen Duft.

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Quellen:

  • Zohary, Michael: Pflanzen der Bibel; Stuttgart 1983, S. 91.