Schierling (conium maculatum)

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Schierling – Räucherpflanze

Beim Schierling handelt es sich um einen Räucherstoff, der beim Verbrennen einen Duft verströmt, dessen Geruchsnote einzigartig und besonders ist. Schierling kann sowohl allein, als auch in Räuchermischungen verräuchert werden. Dazu lässt sich das Kraut entweder traditionell in einer Räucherschale auf Holzkohle oder aber auf einem Räucherstövchen mit Sieb und Teelicht räuchern.

Charakteristikum von Schierling (conium maculatum)

  • Wissenschaftlicher Name: conium maculatum
  • Art des Stoffes: Kraut
  • Duftnote beim Räuchern: ?
  • Wirkungsweise: ?
  • Anwendung als Heilmittel: In geringen Dosen wurde der giftige Schierling früher auch in der Volksmedizin bei unterschiedlichen gesundheitlichen Beschwerden eingesetzt wie u. a. Asthma, Blepharospasmus, Darmprobleme, Epilepsie, Keuchhusten, Manie, Migräne, Tetanus oder Tuberkulose. Die Homöopathie kennt die Pflanze als Mittel gegen Drüsenverhärtung, Prostata- bzw. Brustkrebs, bei Schwindel und Sehstörungen sowie bei Zwängen und Verwirrtheit.
  • Traditionelle Verwendung: Beim Schierling handelt es sich um eine sehr giftige Pflanze, aus der in früheren Zeiten häufig Gift hergestellt wurde, um einen Menschen zu umzubringen. Bekannt ist besonders der Tod von Sokrates durch den berühmten Schierlingsbecher (Conium), einer Hinrichtungsmethode im antiken Griechenland.
  • Historische Bedeutung: Bereits in der Antike galt Schierling als Giftpflanze und auch in der Bibel findet Schierling an verschiedenen Stellen als solche Pflanze Erwähnung (vgl. Dtn. 32,32-33; Klgl 3,19-20 und Mt 27,33-34).

Das Verbrennen von Räucherwerk wie diesem oder anderer Räucherstoffe in Form von Harzen, Kräutern, Balsamen, Nadeln, Rinden, Hölzern, Wurzeln, Blüten, Tierischer Sekrete und anderer Substanzen gehört seit langer Zeit zum festen Brauchtum der Menschheit. Beim Verglühen verbreiten diese Stoffe ihren je eigenen charakteristischen Duft.

Vorsicht! Alle Pflanzenteile gelten als stark giftig (tödlich). Es werden Wirkungen wie u.a. Erbrechen, Durchfall, Lähmungserscheinungen oder Sehstörungen hervorgerufen. Der Tod kann durch Atemlähmung eintreten.
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Quellen:

  • Alberts, Andreas / Mullen, Peter: Psychoaktive Pflanzen, Pilze und Tiere; Stuttgart 1999, S.
  • Zohary, Michael: Pflanzen der Bibel; Stuttgart 1983, S. 72.