Nachtschatten (solanum)

Nachtschatten (solanum), Schwarzer Nachtschatten (solanum nigrum), Bittersüßer Nachtschatten (solanum dulcamara) ⇒ Mehr Infos

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Nachtschatten – Räucherpflanze

Bei Nachtschatten handelt es sich um eine Räucherpflanze, die beim Verbrennen einen Duft verströmt, deren Geruchsnote einzigartig und besonders ist. Nachtschatten kann sowohl allein, als auch in Räuchermischungen verräuchert werden. Dazu lassen sich die Blätter dieser Räucherpflanze entweder traditionell in einer Räucherschale auf Holzkohle oder aber auf einem Räucherstövchen mit Sieb und Teelicht räuchern.

Charakteristikum von Nachtschatten (solanum)

  • Wissenschaftlicher Name: solanum, solanum dulcamara, solanum nigrum
  • Art des Stoffes: Blätter (Laub)
  • Duftnote beim Räuchern: ?
  • Wirkungsweise: befreiend
  • Anwendung als Heilmittel: Die Pflanze wurde von den Germanen als Narkotikum verwendet.

Das Verbrennen von Räucherwerk wie diesem oder anderer Räucherstoffe in Form von Harzen, Kräutern, Balsamen, Nadeln, Rinden, Hölzern, Wurzeln, Blüten, Tierischer Sekrete und anderer Substanzen gehört seit langer Zeit zum festen Brauchtum der Menschheit. Beim Verglühen verbreiten diese Stoffe ihren je eigenen charakteristischen Duft.

Vorsicht! Beim Nachtschatten handelt es sich um eine giftige Pflanze, die in seltenen Fällen auch zum Tode führen kann. Wirkungen sind u.a. Erbrechen, Übelkeit, Krämpfe, Durchfall, Lähmungen, Koma, Atembeschwerden oder Angstzustände.
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Quellen:

  • Alberts, Andreas / Mullen, Peter: Psychoaktive Pflanzen, Pilze und Tiere; Stuttgart 1999, S. 196.