Meisterwurz (peucedanum ostruthium)

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Meisterwurz – Räucherpflanze

Bei Meisterwurz handelt es sich um eine Räucherpflanze, die beim Verbrennen einen Duft verströmt, deren Geruchsnote einzigartig und besonders warm, würzig, holzig ist. Meisterwurz kann sowohl allein, als auch in Räuchermischungen verräuchert werden. Dazu lässt sich die Räuchersubstanz (Wurzel, Samen) entweder traditionell in einer Räucherschale auf Holzkohle oder aber auf einem Räucherstövchen mit Sieb und Teelicht räuchern.

Charakteristikum von Meisterwurz (peucedanum ostruthium)

  • Wissenschaftlicher Name: peucedanum ostruthium
  • Art des Stoffes: Wurzel, Samen
  • Duftnote beim Räuchern: warm, würzig, holzig
  • Wirkungsweise: reinigend (leicht), ausgleichend, harmonisierend, aufbauend, schützend, stärkend, erdend, inspirierend, antreibend, belebend, festigend, desinfizierend
  • Räuchermischungen: In Räuchermischungen lässt sich die Meisterwurz gut mit anderen Räucherstoffen wie u.a. Alant, Angelika, Beifuß, Kalmus oder Wacholder kombinieren.
  • Anwendung als Heilmittel: Desinfektion, Unausgeglichenheit, Unruhe, Stress, Erschöpfung, Müdigkeit, Antriebslosigkeit

Das Verbrennen von Räucherwerk wie diesem oder anderer Räucherstoffe in Form von Harzen, Kräutern, Balsamen, Nadeln, Rinden, Hölzern, Wurzeln, Blüten, Tierischer Sekrete und anderer Substanzen gehört seit langer Zeit zum festen Brauchtum der Menschheit. Beim Verglühen verbreiten diese Stoffe ihren je eigenen charakteristischen Duft.

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Quellen:

  • Fuchs, Christine: Räuchern – im Rhythmus des Jahreskreises. Die Kraft der Natur durch achtsam gestaltete Räucherrituale im Jahreslauf erfahren; Stuttgart 2015, S. 147.