Jalapin (ipomea tryanthina lind)

Jalapin, Jalapinum (ipomea tryanthina lind) ⇒ Mehr Infos

Werbung

Bei Jalapin handelt es sich um einen Räucherstoff, der beim Verbrennen einen Duft verströmt, dessen Geruchsnote einzigartig und besonders blumig, signifikant ist. Jalapin kann sowohl allein, als auch in Räuchermischungen verräuchert werden. Dazu lässt sich das Harz dieser Räucherpflanze entweder traditionell in einer Räucherschale auf Holzkohle oder aber auf einem Räucherstövchen mit Sieb und Teelicht räuchern.

Charakteristikum von Jalapin (ipomea tryanthina lind)

  • Wissenschaftlicher Name: ipomea tryanthina lind
  • Art des Stoffes: Harz / kristallines Resinoid (wird aus Wurzelknolle gewonnen)
  • Duftnote beim Räuchern: blumig, signifikant, süßlich, aromatisch
  • Wirkungsweise: psychoaktiv, trancefördernd, ekstatisierend, narkotisierend, schützend, willensstärkend, aphrodisierend, reinigend
  • Anwendung als Heilmittel: Bereits bei den Azteken wurde der milchige Extrakt der Jalapin-Wurzel als Mittel bei Beschwerden von Leber, Lunge oder Niere eingesetzt.
  • Traditionelle Verwendung: Der milchige Saft wurde von den Azteken bei ihren rituellen Zeremonien verwendet.

Das Verbrennen von Räucherwerk wie diesem oder anderer Räucherstoffe in Form von Harzen, Kräutern, Balsamen, Nadeln, Rinden, Hölzern, Wurzeln, Blüten, Tierischer Sekrete und anderer Substanzen gehört seit langer Zeit zum festen Brauchtum der Menschheit. Beim Verglühen verbreiten diese Stoffe ihren je eigenen charakteristischen Duft.

Angebot ArtNaturals Ätherische Öle Top 8 - 100% Pur und Naturrein - 8 verschieden Aromen - je 10 ml

Tauche mit unserem Räucherstoffe-Duftkonfigurator tief in die Welt der Räucherdüfte ein und finde Deine Lieblingsräucherstoffe! So lässt sich einfach und individuell eine Räuchermischung nach Deinen Vorlieben zusammenstellen. ► Hier gehts zum Räucherstoffe-Duftberater…

 
Quellen:

  • Kinkele, Thomas: Räucherstoffe und Räucherrituale. Kraftvolle Rituale mit duftenden Pflanzenbotschaften. Das Handbuch für die Räucherpraxis; Aitrang ²2003, S. 111.