Irlandmoos (chondrus crispus, fucus irlandicus)

Irlandmoos, Irländisches Moos, Knorpeltang, Carraghenmoos (chondrus crispus, fucus irlandicus) ⇒ Mehr Infos

Bei Irlandmoos handelt es sich um einen Räucherstoff, der beim Verbrennen einen Duft verströmt, dessen Geruchsnote einzigartig und besonders ist. Das Irländische Moos kann sowohl allein, als auch in Räuchermischungen verräuchert werden. Dazu lässt sich das Moos entweder traditionell in einer Räucherschale auf Holzkohle oder aber auf einem Räucherstövchen mit Sieb und Teelicht räuchern.


Charakteristikum von Irlandmoos (chondrus crispus, fucus irlandicus)

Irlandmoos – Räucherstoff

  • Wissenschaftlicher Name: chondrus crispus, fucus irlandicus
  • Art des Stoffes: Moos
  • Duftnote beim Räuchern: ?
  • Wirkungsweise: lösend, reizlindernd, beruhigend
  • Anwendung in der Räucherheilkunde: Stress, Unruhe
  • Nutzung als Heilpflanze: In der Naturheilkunde wird Irlandmoos schon seit langer Zeit als Heilpflanze bei gesundheitlichen Beschwerden wie Bronchitis, Entzündungen der oberen Atemwege, Reizhusten, Verstopfung oder Verdauungsstörungen angewandt.

Das Verbrennen von Räucherwerk wie diesem oder von anderen Räucherstoffen in Form von Harzen, Kräutern, Balsamen, Nadeln, Rinden, Hölzern, Wurzeln, Blüten, Tierischer Sekrete und sonstigen Substanzen gehört seit langer Zeit zum festen Brauchtum der Menschheit. Beim Verglühen verbreiten diese Stoffe ihren je eigenen charakteristischen Duft. Eine Vielzahl der überlieferten Räucherpflanzen werden auch den traditionellen Heilpflanzen bzw. Heilkräutern zugerechnet und kommen seit alter Zeit in der Räuchermedizin für die Behandlung von unterschiedlichsten Erkrankungen zum Einsatz.

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