Hainbuche (carpinus betulus)

Hainbuche, Eisenbaum, Hagebuche, Hornbaum, Weißbuche (carpinus betulus) ⇒ Mehr Infos

Bei Hainbuche handelt es sich um einen Räucherstoff, der beim Verbrennen einen Duft verströmt, dessen Geruchsnote einzigartig und besonders blumig ist. Hainbuche kann sowohl allein, als auch in Räuchermischungen verräuchert werden. Dazu lässt sich die Räuchersubstanz (Blätter (Laub), Samen) entweder traditionell in einer Räucherschale auf Holzkohle oder aber auf einem Räucherstövchen mit Sieb und Teelicht räuchern.

Charakteristikum von Hainbuche (carpinus betulus)

Hainbuche – Räucherpflanze

  • Wissenschaftlicher Name: carpinus betulus
  • Art des Stoffes: Blätter (Laub), Samen
  • Duftnote beim Räuchern: blumig
  • Wirkungsweise: stärkend, harmonisierend, ausgleichend, klärend
  • Anwendung als Heilmittel: Unausgeglichenheit, Unruhe, Stress
  • Traditionelle Verwendung: Der Baum zählt in Nordeuropa zu den magischen Pflanzen und wurde in enstprechenden Ritualen eingesetzt. Er gilt zudem seit frühester Zeit als „Grenzbaum“ und wurde häufig zum Abstecken von Territorien wie Feldern, Äckern etc. eingepflanzt.

Das Verbrennen von Räucherwerk wie diesem oder anderer Räucherstoffe in Form von Harzen, Kräutern, Balsamen, Nadeln, Rinden, Hölzern, Wurzeln, Blüten, Tierischer Sekrete und anderer Substanzen gehört seit langer Zeit zum festen Brauchtum der Menschheit. Beim Verglühen verbreiten diese Stoffe ihren je eigenen charakteristischen Duft.

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Quellen:

  • Kinkele, Thomas: Heimische Räucherpflanzen. Räucherduft und Ritual im Jahreslauf; Oberstdorf ²2012, S. 106f.