Gundermann (glechoma hederacea)

Gundermann, Gundelrebe, Erdefeu, Maßhold, Blauhuder, Erdfett, Zieckelskräutlein (glechoma hederacea) ⇒ Mehr Infos

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Gundermann – Räucherpflanze

Bei Gundermann handelt es sich um einen Räucherstoff, der beim Verbrennen einen Duft verströmt, dessen Geruchsnote einzigartig und besonders würzig, erdig ist. Gundermann kann sowohl allein, als auch in Räuchermischungen verräuchert werden. Dazu lässt sich das Kraut entweder traditionell in einer Räucherschale auf Holzkohle oder aber auf einem Räucherstövchen mit Sieb und Teelicht räuchern.

Charakteristikum von Gundermann (glechoma hederacea)

  • Wissenschaftlicher Name: glechoma hederacea
  • Art des Stoffes: Kraut
  • Duftnote beim Räuchern: würzig, erdig, fein
  • Wirkungsweise: schützend, reinigend, intuitionsstärkend, wohltuend, beschwingend, vitalisierend, vertreibend
  • Anwendung als Heilmittel: In der Volksmedizin wird Gundermann bei Beschwerden von Blase und Nieren eingesetzt.
  • Traditionelle Verwendung: Die Pflanze gilt traditionell als Mittel gegen schlechte Geister und steht für eine enge Beziehung zu den Kräften der Natur. Bereits die hl. Hildegard von Bingen schätzte Gundermann als kraftvolle Pflanze.

Das Verbrennen von Räucherwerk wie diesem oder anderer Räucherstoffe in Form von Harzen, Kräutern, Balsamen, Nadeln, Rinden, Hölzern, Wurzeln, Blüten, Tierischer Sekrete und anderer Substanzen gehört seit langer Zeit zum festen Brauchtum der Menschheit. Beim Verglühen verbreiten diese Stoffe ihren je eigenen charakteristischen Duft.

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Quellen:

  • Kinkele, Thomas: Heimische Räucherpflanzen. Räucherduft und Ritual im Jahreslauf; Oberstdorf ²2012, S. 104f.