Granatapfel (punica granatum)

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Bei Granatapfel handelt es sich um einen Räucherstoff, der beim Verbrennen einen Duft verströmt, dessen Geruchsnote einzigartig und besonders ist. Granatapfel kann sowohl allein, als auch in Räuchermischungen verräuchert werden. Dazu lässt sich die Räuchersubstanz (Früchte, Samen) entweder traditionell in einer Räucherschale auf Holzkohle oder aber auf einem Räucherstövchen mit Sieb und Teelicht räuchern.

Charakteristikum von Granatapfel (punica granatum)

Granatapfel – Räucherpflanze

  • Wissenschaftlicher Name: punica granatum
  • Art des Stoffes: Früchte, Samen
  • Duftnote beim Räuchern: ?
  • Wirkungsweise: ?
  • Anwendung als Heilmittel: Teile des Granatapfels wurden in früheren Zeiten als Heilmittel verwendet.
  • Kulturelle Bedeutung: Dem Granatapfel kommt bereits in der Bibel eine besondere Bedeutung zu. Er gilt dort als Symbol für Fruchtbarkeit (sein roter Saft aus den Früchten und der Blütenduft) und Reichtum. Die Rinde und Borke des Baumes wurden früher zur Herstellung von Tinte genutzt.

Das Verbrennen von Räucherwerk wie diesem oder anderer Räucherstoffe in Form von Harzen, Kräutern, Balsamen, Nadeln, Rinden, Hölzern, Wurzeln, Blüten, Tierischer Sekrete und anderer Substanzen gehört seit langer Zeit zum festen Brauchtum der Menschheit. Beim Verglühen verbreiten diese Stoffe ihren je eigenen charakteristischen Duft.

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Quellen:

  • Zohary, Michael: Pflanzen der Bibel; Stuttgart 1983, S. 62.