Ginkgo (ginkgo biloba)

Ginkgo, Tempelbaum, Fächerbaum, Frauenhaarbaum, Elefantenohrbaum, Silberpflaume (ginkgo biloba) ⇒ Mehr Infos

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Ginkgo – Räucherpflanze

Bei Ginkgo handelt es sich um eine Räucherpflanze, deren Blätter beim Verbrennen einen Duft verströmen, deren Geruchsnote einzigartig und besonders aromatisch, grün ist. Ginkgo kann sowohl allein, als auch in Räuchermischungen verräuchert werden. Dazu lassen sich die Blätter dieser Räucherpflanze entweder traditionell in einer Räucherschale auf Holzkohle oder aber auf einem Räucherstövchen mit Sieb und Teelicht räuchern.

Charakteristikum von Ginkgo (ginkgo biloba)

  • Wissenschaftlicher Name: ginkgo biloba
  • Art des Stoffes: Blätter (Laub)
  • Duftnote beim Räuchern: aromatisch, grün
  • Wirkungsweise: beruhigend, entspannend, harmonisierend, ausgleichend, neutralisierend, schlaffördernd, konzentrationsfördernd
  • Anwendung als Heilmittel: Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, Unausgeglichenheit, Unruhe, Stress, Förderung der Duchblutung
  • Kulturelle Bedeutung: Ginkgo-Bäume gibt es bereits seit über 270 Millionen Jahren, wie archäologische Funde belegen. Besonders in Asien wird der Baum aufgrund seiner Lebensdauer (kann bis zu 1000 Jahre alt werden) als Kraftspender verehrt.

Das Verbrennen von Räucherwerk wie diesem oder anderer Räucherstoffe in Form von Harzen, Kräutern, Balsamen, Nadeln, Rinden, Hölzern, Wurzeln, Blüten, Tierischer Sekrete und anderer Substanzen gehört seit langer Zeit zum festen Brauchtum der Menschheit. Beim Verglühen verbreiten diese Stoffe ihren je eigenen charakteristischen Duft.

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Quellen:

  • Kinkele, Thomas: Heimische Räucherpflanzen. Räucherduft und Ritual im Jahreslauf; Oberstdorf ²2012, S. 102f.