Feigenbaum (ficus carica)

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Feigenbaum - Räucherwerk
Bei Feigenbaum handelt es sich um einen Räucherstoff, der beim Verbrennen einen Duft verströmt, dessen Geruchsnote einzigartig und besonders aromatisch ist. Feigenbaum kann sowohl allein, als auch in Räuchermischungen verräuchert werden. Dazu lässt sich die Räuchersubstanz (Holz (Späne), Blätter (Laub)) entweder traditionell in einer Räucherschale auf Holzkohle oder aber auf einem Räucherstövchen mit Sieb und Teelicht räuchern.

Charakteristikum von Feigenbaum (ficus carica)

Feigenbaum - Räucherpflanze

Feigenbaum – Räucherpflanze

  • Wissenschaftlicher Name: ficus carica
  • Art des Stoffes: Holz (Späne), Blätter (Laub)
  • Duftnote beim Räuchern: aromatisch
  • Wirkungsweise: stärkend, aphrodisierend, schützend
  • Anwendung als Heilmittel: ?
  • Kulturelle Bedeutung: Der Feigenbaum wird bereits seit dem Altertum kulturuell als Nahrungsquelle (Früchte) genutzt, was Funde aus dem 5. Jahrtausend vor Chr. belegen. Die Bibel erwähnt den Baum an vielen Stellen, häufig im Zusammenhang mit der Weinrebe. Die Feige steht dabei symbolisch zumeist für Frieden und Wohlergehen.

Das Verbrennen von Räucherwerk wie diesem oder anderer Räucherstoffe in Form von Harzen, Kräutern, Balsamen, Nadeln, Rinden, Hölzern, Wurzeln, Blüten, Tierischer Sekrete und anderer Substanzen gehört seit langer Zeit zum festen Brauchtum der Menschheit. Beim Verglühen verbreiten diese Stoffe ihren je eigenen charakteristischen Duft.

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Quellen:

  • Zohary, Michael: Pflanzen der Bibel; Stuttgart 1983, S. 58f.