Esche (fraxinus excelsior)

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Bei der Esche handelt es sich um eine Räucherpflanze, die beim Verbrennen einen leicht erdigen Duft verströmt, dessen Geruchsnote besonders rauchig und waldig ist. Esche kann sowohl allein, als auch in Räuchermischungen verräuchert werden. Dazu lassen sich Blätter (Laub) und Samen entweder traditionell in einer Räucherschale auf Holzkohle oder aber auf einem Räucherstövchen mit Sieb und Teelicht räuchern.

Charakteristikum von Esche (fraxinus excelsior)

Esche – Räucherpflanze

  • Wissenschaftlicher Name: fraxinus excelsior
  • Art des Stoffes: Blätter (Laub), Samen
  • Duftnote beim Räuchern: leicht, rauchig, erdig, waldig
  • Wirkungsweise: transformierend, schützend, reinigend, konzentrationsfördernd
  • Anwendung als Heilmittel: ?
  • Räuchermischungen: Die Esche lässt sich gut mit anderen Räucherstoffen wie u.a. Ingwer, Lorbeer oder Sandarak kombinieren.
  • Kulturelle Bedeutung: Das Laub und die Samen der Esche werden schon seit langer Zeit in verschiedensten Ritualen eingesetzt und gehören zum alten germanischen Räucherwerk, weil die Esche in der nordischen Mythologie mit dem Weltenbaum Yggdrassil identifiziert wurde. Das Holz wurde außerdem aufgrund seiner Elastizität und Zähigkeit von den Kelten zum Bau von Werkzeug-Stielen, Lanzen und Speeren verwendet.

Das Verbrennen von Räucherwerk wie diesem oder anderer Räucherstoffe in Form von Harzen, Kräutern, Balsamen, Nadeln, Rinden, Hölzern, Wurzeln, Blüten, Tierischer Sekrete und anderer Substanzen gehört seit langer Zeit zum festen Brauchtum der Menschheit. Beim Verglühen verbreiten diese Stoffe ihren je eigenen charakteristischen Duft.

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