Brunnenkresse (nasturtium officinale)

Brunnenkresse, Bornkresse, Wasserkresse (nasturtium officinale) ⇒ Mehr Infos
Brunnenkresse - Räucherwerk
Bei Brunnenkresse handelt es sich um einen Räucherstoff, der beim Verbrennen einen Duft verströmt, dessen Geruchsnote einzigartig und besonders fein ist. Brunnenkresse kann sowohl allein, als auch in Räuchermischungen verräuchert werden. Dazu lässt sich das Kraut entweder traditionell in einer Räucherschale auf Holzkohle oder aber auf einem Räucherstövchen mit Sieb und Teelicht räuchern.

Charakteristikum von Brunnenkresse (nasturtium officinale)

Brunnenkresse - Räucherpflanze

Brunnenkresse – Räucherpflanze

  • Wissenschaftlicher Name: nasturtium officinale
  • Art des Stoffes: Kraut
  • Duftnote beim Räuchern: fein
  • Wirkungsweise: appetitanregend
  • Anwendung als Heilmittel: In der Volksmedizin wird das Kraut zur Entschlackung und Aktivierung/ Vitalisierung eingesetzt. Auch soll es bei rheumatischen Beschwerden helfen.
  • Räuchermischungen: Brunnenkresse lässt sich hervorragend in Frühlings-Räuchermischungen verwenden.
  • Traditionelle Verwendung: Bereits bei den Kelten zählte die Brunnenkresse zu den wichtigen Kultpflanzen und wurde von den Druiden in ihren Ritualen eingesetzt.

Das Verbrennen von Räucherwerk wie diesem oder anderer Räucherstoffe in Form von Harzen, Kräutern, Balsamen, Nadeln, Rinden, Hölzern, Wurzeln, Blüten, Tierischer Sekrete und anderer Substanzen gehört seit langer Zeit zum festen Brauchtum der Menschheit. Beim Verglühen verbreiten diese Stoffe ihren je eigenen charakteristischen Duft.

Kresse Brunnenkresse

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Quellen:

  • Kinkele, Thomas: Heimische Räucherpflanzen. Räucherduft und Ritual im Jahreslauf; Oberstdorf ²2012, S. 84f.