Bockshornklee (trigonella foenum-graecum)

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Bei Bockshornklee handelt es sich um einen Räucherstoff, der beim Verbrennen einen Duft verströmt, dessen Geruchsnote einzigartig und besonders fein, würzig ist. Bockshornklee kann sowohl allein, als auch in Räuchermischungen verräuchert werden. Dazu lässt sich die Räuchersubstanz (Samen, Kraut) entweder traditionell in einer Räucherschale auf Holzkohle oder aber auf einem Räucherstövchen mit Sieb und Teelicht räuchern.

Charakteristikum von Bockshornklee (trigonella foenum-graecum)

Bockshornklee

  • Wissenschaftlicher Name: trigonella foenum-graecum
  • Art des Stoffes: Samen, Kraut
  • Duftnote beim Räuchern: fein, würzig
  • Wirkungsweise: ?
  • Anwendung als Heilmittel: Die Samen der Pflanze werden in der Volksmedizin seit Jahrtausenden als Universalheilmittel eingesetzt.
  • Traditionelle Verwendung: Bereits in den antiken Hochkulturen (Ägypten, Griechenland) sowie in China und Indien wurden die gemahlenen Samen des Bockshornklees als Räuchermittel genutzt. Außerdem kommen sie in Indien als bewährtes Mittel gegen Moskitos zum Einsatz.

Das Verbrennen von Räucherwerk wie diesem oder anderer Räucherstoffe in Form von Harzen, Kräutern, Balsamen, Nadeln, Rinden, Hölzern, Wurzeln, Blüten, Tierischer Sekrete und anderer Substanzen gehört seit langer Zeit zum festen Brauchtum der Menschheit. Beim Verglühen verbreiten diese Stoffe ihren je eigenen charakteristischen Duft.

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Quellen:

  • Haas, Renate / Christof, Klaus: Weihrauch: Der Duft des Himmels; Dettelbach 2006, S. 50.