Bittersüßer Nachtschatten

Bittersüßer Nachtschatten (solanum dulcamara) → siehe auch unter Nachtschatten ⇒ Mehr Infos

Bittersüßer Nachtschatten – Räucherpflanze

Beim Bittersüßen Nachtschatten handelt es sich um eine Räucherpflanze, die beim Verbrennen einen Duft verströmt, deren Geruchsnote einzigartig und besonders ist. Bittersüßer Nachtschatten kann sowohl allein, als auch in Räuchermischungen verräuchert werden. Dazu lassen sich die Blätter (Laub), Kraut und Wurzeln dieser Räucherpflanze entweder traditionell in einer Räucherschale auf Holzkohle oder aber auf einem Räucherstövchen mit Sieb und Teelicht räuchern.


Charakteristikum von Bittersüßer Nachtschatten (solanum dulcamara)

  • Wissenschaftlicher Name: solanum dulcamara
  • Art des Stoffes: Blätter (Laub), Kraut, Wurzeln
  • Duftnote beim Räuchern: ?
  • Wirkungsweise: befreiend, beruhigend, entspannend
  • Anwendung als Heilmittel: Die Pflanze wurde von den Germanen als Narkotikum verwendet.

Das Verbrennen von Räucherwerk wie diesem oder anderer Räucherstoffe in Form von Harzen, Kräutern, Balsamen, Nadeln, Rinden, Hölzern, Wurzeln, Blüten, Tierischer Sekrete und anderer Substanzen gehört seit langer Zeit zum festen Brauchtum der Menschheit. Beim Verglühen verbreiten diese Stoffe ihren je eigenen charakteristischen Duft.

Vorsicht! Beim Bittersüßen Nachtschatten handelt es sich um eine giftige Pflanze, die in seltenen Fällen auch zum Tode führen kann. Wirkungen sind u.a. Erbrechen, Übelkeit, Krämpfe, Durchfall, Lähmungen, Koma, Atembeschwerden oder Angstzustände.
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