Balsampappel (populus balsamifera)

Balsampappel, Balsam-Espe (populus balsamifera) ⇒ Mehr Infos

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Balsampappel als Räucherpflanze

Bei Balsampappel handelt es sich um einen Räucherstoff, der beim Verbrennen einen Duft verströmt, dessen Geruchsnote einzigartig und besonders schwer, animalisch, festlich ist. Balsampappel kann sowohl allein, als auch in Räuchermischungen verräuchert werden. Dazu lassen sich die Knospen dieser Räucherpflanze entweder traditionell in einer Räucherschale auf Holzkohle oder aber auf einem Räucherstövchen mit Sieb und Teelicht räuchern.

Charakteristikum von Balsampappel (populus balsamifera)

  • Wissenschaftlicher Name: populus balsamifera
  • Art des Stoffes: Knospen, Zweigspitzen
  • Duftnote beim Räuchern: schwer, animalisch, festlich
  • Wirkungsweise: beruhigend, entspannend, intuitionsstärkend
  • Anwendung als Heilmittel: Stress, Unruhe
  • Historische Bedeutung: Bereits im alten Griechenland wurden die Pappeln verehrt und fanden sich laut Homer in den heiligen Hallen der Persephone. Der Sonnengott Helios hatte zudem den Beinamen „Herr der Pappeln“, was die besondere Bedeutung dieses Baumes unterstreicht.

Das Verbrennen von Räucherwerk wie diesem oder anderer Räucherstoffe in Form von Harzen, Kräutern, Balsamen, Nadeln, Rinden, Hölzern, Wurzeln, Blüten, Tierischer Sekrete und anderer Substanzen gehört seit langer Zeit zum festen Brauchtum der Menschheit. Beim Verglühen verbreiten diese Stoffe ihren je eigenen charakteristischen Duft.

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Quellen:

  • Kinkele, Thomas: Heimische Räucherpflanzen. Räucherduft und Ritual im Jahreslauf; Oberstdorf ²2012, S. 72f.